Endoskopie und Arthroskopie

Endoskopie und Arthroskopie in Marbella

Heutzutage wird routinemäßig „durchs Schlüsselloch“ in die Gelenke des Knies, Sprunggelenk und Schulter geblickt. Das führt man als einfache diagnostische Maßnahme bei unklaren langmonatigen Gelenkschmerzen durch, bis hin zu komplexen endoskopischen Eingriffen, wie einer Knorpeltransplantation an Knie, Sprunggelenk, Ellenbogen und Schulter, in Form von Schulterstabilisierungen bei Ausrenkungen oder arthroskopischen Offset-Operationen beim sogenannten femoroazetabulären Impingement an der Hüfte.

Eine lange Tradition hat die Arthroskopie am Knie. Die endoskopische und minimalinvasive Versorgung ist zentraler Bestandteil der Sportmedizin und Endoskopie. Vielen ist die Teilentfernung von Meniskusrissen bekannt. Das Gleiche gilt für arthroskopische Meniskusnähte, der arthroskopische Kreuzbandersatz bei Rissen des vorderen und hinteren Kreuzbandes. Knorpeldefekte können mit dem Endoskop behandelt werden und man kann auch freie Glenkkörper am Knie arthroskopisch entfernen. Bei einer frühen Kniearthrose (Gonarthrose) kann der Knorpel arthroskopisch gelenkerhaltend geglättet werden. Auch eine Mikrofrakturierung wird endoskopisch durchgeführt, oft in Kombination mit Umstellungseingriffen bei relativ jungen Patienten mit Teilarthrose.

Die Schulterarthroskopie ist ein weiteres großes Einsatzfeld der Endoskopie. Man kann mittels einer sogenannten arthroskopischen Akromioplastik eine schmerzhafte Enge im Tunnel unter dem Schulterdach (subakromiales Impingement) dauerhaft beseitigen. Ein schmerzhafter Verschleiss am Schultereckgelenk kann abgetragen werden und die Schultern nach Ausrenkungen endoskopisch stabilisiert werden. Es kann der Knorpelabrieb bei Verschleiss (Omarthrose) geglättet werden und freie Gelenkkörper aus der Schulter entfernt werden. Nahezu alle Risse in der Rotatorenmanschette werden bei uns vollständig arthroskopisch geschlossen.

Am Sprunggelenk kann man Knorpeldefekte endoskopisch durch das Schlüsselloch behandeln und nach Umknickverletzungen des Sprunggelenkes, bei sogenannten Bänderrissen, können freie Knorpelstücke Blockierungen und Schmerzen im Sprunggelenk verursachen. Diese sogenannten Flakes kann man endoskopisch entfernen.

An der Hüfte lassen sich beispielsweise seit Monaten unklare Hüft- und Leistenschmerzen abklären. Man kann bei Verschleiss im frühen Stadium eine Knorpelglättung als gelenkerhaltenden Eingriff durchführen. Bei Rheuma lässt sich die entzündete Gelenkschleimhaut entfernen und freie Gelenkkörper im Hüftgelenk kann man ebenso endoskopisch entfernen. Bei Einklemmungen im Hüftgelenk, dem sogenannten femoroazetabulären Impingement, können diese mittels einer arthroskopischen Offset-Operation beseitigt werden.

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